
In Deutschland leben heute offiziell etwa 16 Millionen Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund, also Ausländer oder Ausländer mit deutschem Pass. Menschen mit "Migrationshintergrund" stellen also knapp 20 Prozent der Bevölkerung.
Mit kühnen Thesen und guten Argumenten hat Thilo Sarrazin Unruhe in die Politik gebracht. Plötzlich sehen sich allerlei Figuren aus Politik und Wirtschaft genötigt, ihren Teil zu der Sarrazin-Debatte beizusteuern und das, obwohl in Deutschland seit vielen Jahren das Tabu besteht, Überfremdung oder die damit einhergehenden Missstände zu thematisieren. Das Buch „Deutschland schafft sich ab“, welches Thilo Sarrazin geschrieben hat, facht die Diskussion noch weiter an, und viele Deutsche sehen das ausgesprochen, was sie selbst gerne gesagt hätten, wenn sie denn nur dürften.
Ausgerechnet am Tag der Deutschen Einheit hat der Bundespräsident Christian Wulff erneut eine Diskussion provoziert, indem er von den Deutschen mehr „Respekt gegenüber Fremden“ gefordert hat. Zudem behauptete er, dass das Christentum zweifelsfrei zu Deutschland gehöre, dass das Judentum zweifelsfrei zu Deutschland gehöre, und dass der Islam inzwischen auch zu Deutschland gehöre. Wulff wollte damit seinen Teil zu der Sarrazin-Debatte beitragen und wurde dafür von den Systemmedien gebührend gefeiert. Als es in den nächsten Tages zu vermehrtem Protest gegen Wulffs Äußerungen kam, stellte sich Kanzlerin Merkel vor den Bundespräsidenten.

Grüne, SPD und Linke sahen sich im Aufwind und dazu berufen, die Forderung aufzustellen, den Islam als Religion gleichwertig neben dem Christentum anzuerkennen. Die Realität sieht anders aus: Im Auftrag von Report Mainz hat Infratest dimap in einer repräsentativen Umfrage gefragt: „Kann man sich seit Sarrazins Buch trauen, den Islam offener zu kritisieren?“ 44% der Deutschen sind dieser Meinung. Laut einer Studie der Universität Leipzig ist die Reserviertheit vor dem Islam bei den Deutschen von etwa 34% auf über 50% gestiegen. Doch wie wir es nicht anders kennen, wird des Volkes Meinung von der „demokratischen“ Politik missachtet. So hat jetzt Bundesbildungsministerin Annette Schavan 4.000.000 Euro bereitgestellt, damit in Deutschland auch endlich muslimische Geistliche ausgebildet werden können.
Doch etablierte Politik wäre nicht etablierte Politik, wenn sich nicht auch populistische Trittbrettfahrer finden würden, die aus der neuen Situation Profit schlagen wollten. So trat zum Beispiel auch der bayrische Ministerpräsident Horst Seehofer auf, der behauptete, dass Deutschland keine weitere Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen brauche. Erstaunlicherweise stellte sich erneut Kanzlerin Merkel vor ihren Parteifreund, wie sie es zuvor bei Christian Wulff gemacht hat, obwohl beide Meinungen wohl nicht weiter auseinander gehen könnten. Merkel wirkt dabei erneut wie ein flatterndes Fähnlein im Winde.
Gleichzeitig stellte Merkel in „demokratischer“ Manier klar: „Es wird sich nichts ändern am Asylrecht, es wird sich nichts ändern an den Fragen des Familiennachzugs, und wir bleiben Heimat für viele Menschen und hoffen, dass sie sich in Deutschland wohl fühlen.“

Die Tagesschau berichtet am 12. Oktober 2010 unter Berufung auf das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, dass 7,2% der „Deutsch“-Türken das Abitur, 15,8% die Realschule, 31,4% die Hauptschule und 45,6% überhaupt keinen Schulabschluss erreichen. Zahlen, die den jahrelangen Grundtenor deutscher Multikulti-Politik ad absurdum führen und Äußerungen der Beauftragten in Sachen Integration, Maria Böhmer, in anderem Licht erscheinen lassen. Eine ihrer prägnantesten Äußerungen war: „Die 2,7 Millionen Menschen aus türkischen Familien, die in Deutschland leben, gehören zu uns, sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.“ Laut einer aktuellen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) rangieren Türken derzeit auf dem letzten Platz der Beliebtheitsskala.
Es ist nicht der Islam an sich, der das Problem darstellt. Im Orient hat der Islam seit Jahrhunderten den Kulturkreis geprägt. Sicher ist es auch nicht angebracht, den in Deutschland lebenden Muslimen ihren Glauben nehmen zu wollen, vielmehr muss die Eindämmung der Überfremdung das oberste Ziel der Deutschen sein.

Hierzu gehört ein unverzüglicher Einwanderungsstopp, die Rückführung krimineller Ausländer und die Wiederbelebung Deutscher Kultur. Wir brauchen keinen Zuzug von hochqualifizierten Ausländern, was wir brauchen ist eine Qualifizierung deutscher Arbeitnehmer. Tausende hochqualifizierte arbeitslose Deutsche warten auf eine Wiedereingliederung in den sogenannten ersten Arbeitsmarkt. Wo bleibt die Interessenvertretung dieser Menschen? Nur so kann Deutschland als rohstoffarmes Land in der Zukunft bestehen. Lassen wir uns nicht von etablierten Politikern in die Irre führen, die solche wesentlichen Punkte nicht unterstützen und nur auf populistischen Stimmenfang aus sind. Die Kompetenz in Sachen Ausländerpolitik gehört ausschließlich in die Hände von Nationalisten.
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