Henriks Welt

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Sagen >> Blutendes Kind in der Mulde
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In einem Hause auf der Burgstraße wirtschaftete emsig und fleißig, jedoch immer unsichtbar, ein Hausgeist. Auf wiederholtes Bitten der neugierigen Magd versprach er endlich, sich ihr einmal in seiner wahren Gestalt zu zeigen und bestellte sie in den Keller. Als die Magd nun in dem Keller nach der ihr bezeichneten Ecke ging, fand sie dort eine Mulde, in welcher ein ermordetes, blutiges Kind lag.

Quelle: Karl Seifart; Sagen, Märchen, Schwänke und Gebräuche aus Stadt und Stift Hildesheim: Gesammelt u. mit Anmerkungen versehen, Band 2; Verlag Wigand, 1860; mit kleinen Änderungen zur besseren Lesbarkeit seitens der BfZ-Hildesheim; Bildquelle: flickr/Makuya

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