
Das wichtigste Hilfsmittel zum komfortablen und sicheren Surfen im Netz ist der richtige Browser. Viele Nutzer machen sich hierzu jedoch nur wenig Gedanken, da der Internet Explorer von Microsoft oft bereits vorinstalliert ist und man mit diesem auch Netzseiten öffnen kann. Ein großes Problem bildet hierbei die Version 6 des Internet Explorers, da dieser mit vielen neueren Netzseiten nicht mehr richtig zurecht kommt, da seine Technik hoffnungslos veraltet ist. Zudem stellt ein veralteter Browser ein großes Sicherheitsrisiko für den Nutzer dar, da er viele Sicherheitslücken aufweist, die Angreifer nutzen können um Zugriff auf den jeweiligen Rechner zu bekommen.
Wir möchten an dieser Stelle die gängigsten Alternativen vorstellen und den Nutzer dazu animieren diese einmal auszutesten und so vielleicht dazu bringen sich in Zukunft wesentlich sicherer und komfortabler im Netz zu bewegen.
Der Firefox aus dem Hause Mozilla ist ein kostenloser Browser der sich zunehmender Beliebtheit erfreut. In seiner Basisversion ist er sehr schlank und übersichtlich und bietet die wichtigsten Funktionen (wie z.B. Tabs) um bequem im Netz unterwegs zu sein. Eine Besonderheit von Firefox sind die sogenannten 'Erweiterungen', mit diesen läßt sich der Browser um nahezu jede beliebige Funktion ergänzen und somit den persönlichen Bedürfnissen anpassen. Die gut funktionierende automatische Update-Funktion sorgt dafür, daß der Browser immer auf dem neuesten Stand ist, was jedoch dazu führen kann, daß installierte Erweiterungen zeitweise nicht mehr mit der neuen Version kompatibel sind.
Opera von der norwegischen Firma Opera ASA gibt es schon seit einigen Jahren, jedoch hat er bisher nie eine sehr große Verbreitung erreicht. Höchstwahrscheinlich deshalb, weil Opera früher noch kostenpflichtig war und als man den Fehler erkannte hatte Firefox bereits einen Großteil des Marktes übernommen. Opera verfügt über eine Fülle von Funktionen (z.B. E-Post- und Feedverwaltung) und war oft das erste Programm, das technische Neuerungen (wie z.B. Tabs und Mausgesten) einführte, welche später von anderen Browsern übernommen wurden. Opera ist zumeist der Browser mit den wenigsten bekannten Sicherheitslücken und wenn doch einmal welche auftauchen, werden sie sehr schnell geschlossen. Der Browser kann komplett an die eigenen Bedürfnisse angepaßt und umgestaltet werden, was bei dem etwas gewöhnungsbedürftigen Standardaussehen auch nicht schaden kann. Wegen der großen Menge an Möglichkeiten die dieser Browser bietet, könnten Anfänger mit ihm leicht überfordert sein. Wer sich jedoch die Zeit nehmen möchte mit dem Browser auseinanderzusetzen und etwas Erfahrung mitbringt, findet ein mächtiges Werkzeug, mit dem man sich wunderbar durch das Netz arbeiten kann.
Der Internet Explorer von Microsoft hat von allen Browsern die größte Verbreitung, was wahrscheinlich daran liegt, daß er auf den meisten Windows-Systemen bereits vorinstalliert ist. Zum großen Ärgernis vieler Gestalter von Netzseiten nutzen, trotz der seit einiger Zeit erhältlichen 7er- und mitlerweile auch der 8er-Version, noch viele die alte Version 6, welche jedoch große Probleme damit hat moderne Netzseiten korrekt darzustellen. Ab der Version 7 macht der IE da schon einiges besser und kann auch endlich mit Tabs aufwarten, was das Surfen um einiges erleichtert. Dennoch wirkt der Browser nach wie vor langsam und ressourcenhungrig, was gerade auf älteren Rechnern schnell zu einem Problem werden könnte. Auch das Herunterladen von Dateien löst der IE alles andere als elegant, da er im Gegensatz zu den Konkurrenzprodukten nicht über einen Download-Manager verfügt.Neben den drei hier näher vorgestellten Browsern gibt es natürlich noch eine Fülle von anderen. So ist Apples Safari mitlerweile auch für Windows verfügbar und es gibt eine Menge an Firefoxablegern wie Flock (mit speziellen Erweiterungen für soziale Netzwerke) und SeaMonkey (dem Nachfolger des Mozilla-Browsers, welcher mit Zusatzfunktionen wie E-Postverwaltung aufwarten kann), sowie dem Google-Browser Chrome, welcher gerne Daten nach Hause schickt. Letzlich kommt es auf die persönlichen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack an, welcher Browser am besten zu einem paßt. Jedoch sollte man, egal für welchen Browser man sich entscheidet, immer auf die Aktualität der Programmversion achten, da man es sonst Angreifern sehr leicht macht und Probleme mit der Darstellung moderner Netzseiten bekommt.
Ihre derzeitige Browserversion können Sie folgender Grafik entnehmen: