


Jedes Jahr, wenn der November grau, regnerisch und eisig kalt wird, gedenken wir Deutschen unserer Toten. So ziehen die Menschen am Volkstrauertag auf Friedhöfe und an Kriegerdenkmäler, um derjenigen zu gedenken, die für uns und unsere Zukunft ihr Leben gaben.
Doch in letzter Zeit wird der Sinn des Gedenktages verdreht. Gedachte man noch vor wenigen Jahren ausschließlich der tapferen Deutschen, die im Kampf gefallen waren, so wird heute Deserteuren, „der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft“ sowie politreligiösen Minderheiten gedacht.
Der Widerstand gegen diese Entwicklung wächst stetig, insbesondere bei der deutschen Jugend. Und so finden jedes Jahr immer mehr Heldengedenkveranstaltungen statt, die in aller Würde und abseits von jeglichem politischen Zwang derjenigen gedenken, denen dieser Trauertag zusteht. Dabei versucht der Staat solche freien Gedenken zunehmend mit allen Mitteln zu verhindern. So z.B. in diesem Jahr im Raum Celle geschehen, wo Polizisten in willkürlicher Weise den Weg zu einem Friedhof versperrten, das Niederlegen von Kränzen verhindern wollten und die anwesenden Kameraden schikanierten.
Eine Gedenkveranstaltung im Großraum Hildesheim, an der auch Celler Kameraden teilnahmen, konnte das System nicht verhindern. So fanden sich zwanzig Kameraden an einem Kriegerdenkmal zusammen um unserer Gefallenen zu gedenken.
Zunächst wurden Fackeln entzündet und sich im Halbkreis um das Kriegerdenkmal aufgestellt. In ergreifender Weise berichtete ein Kamerad anschließend von den harten Kämpfen der Soldaten in den verschiedenen Konflikten und Kriegen des 20. Jahrhunderts. Hier wurde jedem der Anwesenden klar vor Augen geführt, weshalb es heute in unserer Verantwortung liegt, das Heldengedenken zu bewahren. Nachfolgend wurde der Kranz niedergelegt und das Lied vom guten Kamerad gesungen. Nach einer Schweigeminute trugen Kameraden Gedichte vor, bevor das Gedenken beendet und die Fackeln gelöscht wurden. Anschließend ließen die Kameraden den Abend in einer Hildesheimer Gaststätte ausklingen.