Henriks Welt

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Liedgut >> Hohe Tannen weisen die Sterne
Hohe Tannen weisen die Sterne
An der Iser in schäumender Flut.
|: Liegt die Heimat auch in weiter Ferne,
Doch du, Rübezahl, hütest sie gut. :|


Viele Jahre sind schon vergangen
Und ich sehn’ mich nach Hause zurück
|: Wo die frohen Lieder oft erklangen
Da erlebt’ ich der Jugendzeit Glück. :|


Wo die Tannen steh’n auf den Bergen
Wild vom Sturmwind umbraußt in der Nacht
|: Hält der Rübezahl mit seinen Zwergen
Alle Zeiten für uns treue Wacht. :|


Hast dich uns auch zu eigen gegeben,
Der die Sagen und Märchen erspinnt,
|: Und im tiefsten Waldesfrieden,
Die Gestalt eines Riesen annimmt. :|


Komm zu uns an das lodernde Feuer,
An die Berge bei stürmischer Nacht.
|: Schütz die Zelte, die Heimat, die teure,
Komm und halte bei uns treu die Wacht. :|


Höre, Rübezahl, laß dir sagen,
Volk und Heimat sind nimmermehr frei.
|: Schwing die Keule wie in alten Tagen,
Schlage Hader und Zwietracht entzwei. :|


Drum erhebet die Gläser und trinket
Auf das Wohl dieser Riesengestalt,
|: Daß sie bald ihre Keule wieder schwinge
Und das Volk und die Heimat befreit. :|


Odalrune auf blutrotem Tuche,
Weh voran uns zum härtesten Streit.
|: Odalrune dir Zeichen aller Freien
Sei der Kampf unseres Lebens geweiht :|

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