
Wühlt, ihr Winde,
Braust, ihr Flammen,
Treibt es in die freie Nacht!
Glüht es nieder,
Brennt zusammen,
Was uns krank und elend macht!
Hei, da geht ein lichtes Freuen,
Geht ein Stürmen durch den Brand!
Funken, Funken will er streuen,
Funken übers deutsche Land.
Daß die Glocken wieder schallen,
Daß die Ketten von uns fallen,
Daß die Zeit uns reife,
Daß der alte Zorn uns greife,
Daß die Glut die Tränen sauf':
Feuer, spring auf!
Pfeift der Wind uns Lügen zu,
Heil'ge Flamme, führe du!
Feuerhelle, groß und klar,
Mach uns stark und mach uns wahr!
Georg Stammler
Jedes Jahr versammeln sich in Deutschland und ganz Nordeuropa viele tausend Menschen um Sonnenwendfeiern zu begehen. Auch heute noch bestimmt der Kreislauf der Natur das gesamte Leben der Menschen, wenngleich die heutige Gesellschaft vorgaukelt, sie würde von der Natur weitgehend unabhängig bestehen können. Natürlich kann man heute in Gewächshäuser Obst und Gemüse zu allen Jahreszeiten ziehen oder
es wird einfach das was nicht bei uns wächst aus anderen Teilen der Erde importiert. Auch die Zentralheizung hat dem Winter den Schrecken genommen und andere Annehmlichkeiten verleiten schnell dazu den Kreislauf des Lebens aus den Augen zu verlieren. Doch wenn ein Vulkan auf Island ausbricht und die technischen Fluggeräte auf den Boden zwingt oder eine Ölpest im Golf von Mexiko die Lebensgrundlage von Tier und Mensch vernichtet, dann wird einem auch heute noch die gewaltige Macht der Natur anschaulich vor Augen gehalten. Und spätestens ein Blick in die Geburten- und Todesanzeigen der Lokalzeitung veranschaulicht wer auch heute noch das letzte Wort hat: Die Natur.
Deshalb wird auch heute noch das uralte Fest der Sonnenwende gefeiert, welches in den Kreislauf der Natur eingebunden ist und die Menschen auf das wesentliche im Leben besinnt. Wenig verwunderlich, dass solch ein Fest den Machthabenden, ihren Helfern und Helfershelfern ein Dorn im Auge ist. Trotzdem brennen zur Sonnenwendzeit im ganzen Land die Feuer, so auch im niedersächsischen Eschede, wo sich rund 260 nationale Sozialisten versammelten.
Der Nachmittag wurde im gemütlichen Zusammensein begonnen, welches die Düütschen Deerns mit allerlei Leckereien versüßten. So konnten die Mädels mit selbst gebackenem Kuchen, duftenden Waffeln und heißem Kaffee an diesem Tag begeistern und das wechselhafte Wetter erträglicher machen. Und während der Grill qualmte und Fleisch und Würste serviert wurden, stand der sportliche Wettkampf auf dem Programm. Hier wurde in den Disziplinen Stammringen, Speerwerfen, Sackschleudern und Baumstammwerfen gewetteifert. Die ersten Plätze der Kameradinnen und Kameraden wurden mit Urkunden und Sachpreisen geehrt und so verging der Nachmittag wie im Flug.
Abends fand dann der Höhepunkt, die Zeremonie der Sonnenwendfeier statt, zu der sich die Kameradinnen und Kameraden zu einem zweireihigen Fackelzug aufstellten und so wurde in Richtung der Feuerstelle marschiert, der Zug teilte sich und der Holzstoß umkreist. Viele Kameraden trugen einen Teil zu dem Ablauf bei, indem sie Feuersprüche und Gedichte vortrugen. Ein Kamerad hielt eine Ansprache, bei der er die Wichtigkeit des politischen Kampfes hervorhob und die Sonnenwende als Quell deutscher Kraft betonte. Aus 260 Kehlen erklangen ein Volkslied und die Nationalhymne, während das Feuer bereits gen Himmel loderte. Es war eine beeindruckende Zeremonie, die jedem Anwesenden die Kraft unserer Gemeinschaft spüren ließ und in dem Kampf um Deutschland bestärkt hat.
Im Anschluss an diesen offiziellen Teil wurde nach altem Brauch gefeiert und gesungen. Ein Liedermacher spielte auf und so wurde sich in den Zelten oder am Feuer versammelt. Es entwickelten sich politische Gesprächen, alte Bekanntschaften wurden aufgefrischt und neue Verbindungen geknöpft. Auch der ein oder andere Tropfen Bier oder Met wurde getrunken und so war es nur mehr als passend, dass dieses heidnische Fest zu äußerst unchristlichen Uhrzeiten endete.
Ein letztes Wort kann man noch zu jenen Linksfaschisten verlieren, die seit einigen Jahren davon phantasieren das Sonnenwendfeuer in Eschede löschen zu können. Es gab unter Federführung des DGB und anderer Linksfaschisten eine Demonstration "Kein Nazitreffen in Eschede", wobei sich statt der erwarteten 250 nur 95 Personen im Ort aufhielten. So reiht sich dieser Flop in die Reihe früherer "Proteste" ein, mit dem Unterschied, dass es im Sommer keine durchgefrorenen, sondern nur durchnässte Linksfaschisten gab. Diese werden wohl auch weiterhin nur davon träumen können einmal ein Sonnenwendfeuer verhindern zu können.
Bilderquelle: Kameradschaft 73 Celle; An den Fernsehsender SAT1: Sie haben keine Urheberrechte an den Bildern!