Henriks Welt

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Demonstrationen >> Bad Nenndorf 01.08.2009

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Kundgebung vor dem Wincklerbad
Am Sonnabend, dem 01.08.09, versammelten sich über 700 Nationalisten in Bad Nenndorf um der Gefolterten und zum Teil zu Tode gequälten Opfer des britischen Geheimdienstes im Folterlager "Wincklerbad" zu gedenken. Der Großteil der angereisten Teilnehmer kam aus Niedersachsen, aber auch Aktivisten aus den angrenzenden Bundesländern haben es sich nicht nehmen lassen, an die Opfer alliierter Folter zu erinnern.

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Abschlusskungebung mit Trommlern
Der offizielle Beginn der Versammlung war auf 12 Uhr angesetzt. Dieser verzögerte sich jedoch aufgrund von staatlicher Repression um mehrere Stunden. So mußten einige Aktivisten, deren Kleidung von der hiesigen Polizei als "zu dunkel" angesehen wurde ein weißes T-Hemd überziehen was auf "Staatskosten" zur Verfügung gestellt und von der Polizei verteilt wurde. Allgemein zogen sich die Kontrollen der Polizei bei den einzelnen Personen sehr in die Länge. Man erhoffte sich durch diese Schikanen wohl den Trauermarsch unterbinden zu können.

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Teilnehmer mit Transparent
Aber all die Versuche der Staatsmacht halfen nicht den Trauermarsch zu verhindern. Mit sage und schreibe drei Stunden Verspätung um 15 Uhr formierte man sich letztendlich doch und begann sich nach einer Auftaktkundgebung in Richtung "Wincklerbad" in Bewegung zu setzen, wo sich von August 1945 bis 1947 die grausamen Nachkriegsverbrechen des britischen Geheimdienstes abgespielt haben.

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Düütsche Deerns mit Transparent
Am "Wincklerbad" angekommen nahmen wir im Kreis vor dem Badgebäude Aufstellung und die Redner schilderten welche Greueltaten sich in diesem Folterlager durch die Besatzer abspielten. Es wurde deutlich gemacht wozu die sogenannten "Befreier" nach Kriegsende in der Lage waren und welches Leid sie der deutschen Bevölkerung zugefügt und gebracht haben. Zum Schluß hielten wir eine Schweigeminute zu Ehren der gefallenen Kameraden und Opfer dieses doch so abscheulichen Verbrechens ab. An dieser Stelle ist auch noch zu bemerken, daß sich ein paar der Bad Nenndorfer Gutmenschen nicht zu schade waren, das Gebäude, welches Hort von Folter und Terror war, bunt auszuschmücken und bei unserem Erscheinen Konfetti vom Gebäudedach zu werfen. Eine verwerflichere Verhöhnung der Opfer ist kaum noch vorzustellen.

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Teilnehmer mit Transparent
Auf dem Rückweg zum Bahnhof wurde auf einer Kreuzung in einem Wohngebiet noch eine Zwischenkundgebung abgehalten, bei der ein Thüringer Kamerad sehr anschaulich die Gefühle und Ängste der Mißhandelten sowohl im Bad Nenndorfer "Wicklerbad", als auch in allen derzeitigen Folterlagern weltweit, beispielsweise Guantánamo, darstellte. Highslide JS
Kundgebung vor dem Wincklerbad
Als er gerade die auch noch lange nach dem Zweiten Weltkrieg begangenen Greueltaten der Alliierten betonte, rief ein verblendeter Gutmensch "Und das ist auch gut so!". Man muß sich hier zwangsläufig die Frage stellen, wie es dazu kommen konnte, daß Menschen aus Hass auf Andersdenkende und Heimatverbundene Terror, Folter und Mord begrüßen und einer solchen Entwicklung entschieden entgegenwirken.

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Schwarze Fahnen als Ausdruck von Anteilnahme und Wille zum Widerstand
Fazit: Wir werden uns auch in Zukunft nicht davon abhalten lassen der zu Tode gequälten Kameraden und Opfer zu gedenken und die grausamen Nachkriegsverbrechen an dem deutschen Volk und seiner Bevölkerung offenzulegen. Bis die Täter endlich vor Gericht gestellt werden und die Opfer in Frieden ruhen können.

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Kranzniederlegung vor dem Wincklerbad
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Zwischendkundgebung im Wohngebiet

Weitere Infos zum Trauermarsch unter: www.trauermarsch.info

Video des Trauermarsches:

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