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Aktionen >> Wintersonnenwende 2008

Bild WSW08Am 20.12.2008 wurde im niedersächsischen Eschede nach altem germanischen Brauch die Wintersonnenwende gefeiert. Grund genug für linke Faschisten dagegen eine Demonstration anzumelden. Unter dem Motto "Stoppt den Na(ht)zischeiß - Schluss mit den Nazitreffen in Eschede!" versammelten sich gegen 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz, trotz wochenlanger Mobilisierung, nur um die 200 Gestalten, bei denen laut Polizeiangaben 1 Schlagring, 4 Pfeffersprays, 1 längere Eisenstange, Pyrotechnik (Feuerwerkskörper) und in 8 Fällen Vermummungsgegenstände sichergestellt und entsprechende Strafverfahren eingeleitet wurden. Schon recht Blamabel für die Linksfaschos, die sich doch im allgemeinen als "Behüter der Freiheit" und als "friedfertige Bürger" zu verkaufen versuchen. Wie dem Einsatzbericht der Polizei zu entnehmen ist, nahmen keine Escheder Bürger an diesem Umzug teil.

Bild WSW08Ab 18.00 Uhr gab sich dann auch der übliche Gutmenschenklüngel unter Teilnahme des Samtgemeindebürgermeisters Günther Berg die Ehre und demonstrierte unter dem geistreichen Motto "Lichter gegen Extremismus". Hier nahmen den Polizeiangaben zufolge wiederum um die 200 Personen teil.

Ungeachtet des linken Zinnobers, konnte die Sonnenwende planmäßig gefeiert werden. Gelang es linken Faschisten in den Vorjahren noch an die Zufahrt zu unserem Veranstaltungsort zu gelangen oder aber im letzten Sommer aus einem vorbeirasenden Auto dumpfe Parolen zu grölen, konnte in diesem Winter keinerlei Störung festgestellt werden.

Bild WSW08Ab 16 Uhr waren die Gäste zur Sonnenwende geladen und wurden zunächst mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen in einem beheizten Festzelt bewirtet, während ein Liedermacher für musikalische Unterhaltung sorgte und zum Mitsingen animierte. Auch vor dem Festzelt versammelten sich zahlreich die Kameraden, um sich an aufgestellten Feuerkörben zu wärmen.

Bild WSW08Gegen 20 Uhr begann dann die eigentliche Sonnenwendfeier. Die 224 anwesenden Kameraden stellten sich in Zweierreihen auf, entzündeten ihre Fackeln und betraten das Festgelände zum Trommelklang durch ein Spalier von schwarzen Fahnen. In zwei konzentrischen Kreisen umrundete der Fackelzug den Holzstoß, bis schließlich in einem großen Kreis Aufstellung genommen wurde. Wie bereits unsere Ahnen vor tausenden von Jahren feierte man die Wiedergeburt des Lichtes durch die nun wieder länger werdenden Tage und damit die Geburt eines neuen Jahres. Durch vorgetragene Gedichte würdevoll umrahmt wurde der Holzstoß in der Mitte der Fackelträger entzündet und die Flammen loderten hell in die Nacht und kündeten von einer leuchtenden Zukunft. Bild WSW08 Durch einen Redner wurde jedoch auch auf die Notwendigkeit des unermüdlichen Einsatzes eines jeden Einzelnen für diese unsere Zukunft deutlich gemacht, dabei aber auch deutlich hervorgehoben, daß man in diesem Kampf niemals allein dasteht, sondern sich immer voll und ganz auf die Männer und Frauen neben sich im Kreise vereint verlassen kann. Nach dem Gemeinsamen Singen des Treueliedes endete der offizielle Teil der Feier und ein jeder schleuderte seine Fackel in das große Feuer in der Mitte um so symbolisch das eigene Licht ins Licht der Gemeinschaft einzubringen.

Bild WSW08Mit Bratwurst und Met wurde anschließend noch bis in die frühen Morgenstunden im Festzelt oder am wärmenden Feuer im Kreise von Freunden und Kameraden gefeiert, dem Liedermacher gelauscht, selbst gesungen und Bünde mit dem Sprung durch das Feuer besiegelt.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern und dem Gastgeber für die größte Wintersonnenwende, die bisher in Eschede stattfand und freuen uns bereits jetzt auf den kommenden Juni, wenn das nächste Mal die gewaltigen Feuer im ganzen Land brennen.

Eine Flamme loht, die dauert
Über Zeit und Welt hinaus.
Brandumflossen, glutdurchschauert
Spüren wir der Flamme Braus!
Spüren ihr gewalt'ges Weben
Als des Daseins heil'ge Glut.
Flamme, speise unser Leben!
Flamme, glühe uns im Blut!

Bilderquelle: Kameradschaft 73 Celle
Veranstalter: Kameradschaft 73 Celle, Snevern Jungs, Nationale Sozialisten SHG/OWL, Düütsche Deeerns

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