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Wintersonnenwende

Aus dem Dunkel der Geschichte
steigt ein Ahnen siegreich auf,
bannt die Wolke, die dem Lichte
der Gestirne hemmt den Lauf.

Immer, wenn das Jahr sich neiget,
wenn der Sonne Bahn erfüllt,
sich die große Wende zeiget,
die der Welten Sehnsucht stillt.

Durch der Väter Lichterglaube
kam es auch auf uns're Zeit,
daß die Zukunft uns nicht raube,
was das Schicksal selbst bedeut.

Unser Dasein zu erheben,
frei nach alten Fug und Recht,
Blut und Seele weitergeben,
von Geschlechte zu Geschlecht.

Immer, wenn wir schon am Ende,
glaubten an uns selber nicht,
kam die große Sonnenwende
und der Sieg - das Licht, das Licht.
Karl Leipert

Bild WSW09

Bild WSW09Der ewige Kreislauf der Natur hat seit Menschengedenken für die nordischen Völker den Alltag bestimmt. Die Sonne bestimmte über Leben und Tod der Menschen und so entstand vor Jahrtausenden das Fest der Sonnenwende. Unsere Ahnen errichteten unzählige Heiligtümer die der Sonne gewidmet waren, dass bekannteste ist das gigantische Stonehenge in England.

Bild WSW09Doch nicht nur der Sonnenlauf ist dem Rhythmus vom Werden und Vergehen unterworfen, sondern auch der der Menschen. Gerade die Wintersonnenwende, hält uns vor Augen, dass der Tod ein Teil des Lebens ist. Doch auf den Tod muss immer neues Leben erblühen, damit der ewige Kreislauf nicht unterbrochen wird.

Bild WSW09Heute ist die Sonnenwende vielen Kräften ein Dorn im Auge. Das Christentum hat über Jahrhunderte versucht die Sonnenwende zu verdrängen und dort, in Skandinavien, wo sie zu tief im Volkstum verwurzelt war, wurde sie umgedeutet und verdreht.

Heute wird die Sonnenwende von allem Werteverdrängenden bekämpft, in erster Linie von Gutmenschen, dem System und seinen linksfaschistischen Bütteln.

Bild WSW09Doch auch in diesem Jahr mussten die Gegner unserer Kultur machtlos mit ansehen, wie im ganzen Land Sonnenwendfeuer brannten, so auch im niedersächsischen Eschede.

Schon Tage vorher begannen für etliche Helfer die zahlreichen Vorbereitungen die nötig sind, um solch ein großes Fest möglich zu machen. Vom Schweineschlachten, über Kuchen backen, bis zum Getränkekauf wurde alles bis ins kleinste Detail geplant und umgesetzt. In den klirrend kalten Morgenstunden des 19. Dezember begannen dann die Vorbereitungen auf dem Gelände.Bild WSW09 In die herrliche Schneelandschaft wurden ein Fest- und ein Grillzelt gebaut, für Strom und vor allem Wärme per Brenner und Feuerkörbe gesorgt und natürlich alles andere besorgt was für ein gelungenes Fest von Nöten ist.

Rund 230 deutsche Sozialisten versammelten sich in den Nachmittagsstunden auf dem Gelände. Auch das öffentliche Interesse war groß und so berichteten Funk und Fernsehen den ganzen Tag über das Fest. Bild WSW09Einige Kamerateams wurden von der Polizei bis vor das Gelände gefahren, in der Hoffnung einen der Veranstalter interviewen zu dürfen. Doch die Massenmedien wurden enttäuscht. Nur ein freier Journalist hatte das Glück nicht umsonst angereist zu sein.

Die folgenden Stunden verbrachten wir im Kameradenkreis, versorgt mit allerlei Leckereien, und voller Vorfreude auf den Höhepunkt des Festes, dem Entzünden des Wintersonnenwendfeuers. Bild WSW09In den frühen Abendstunden war es dann soweit, ein langer Lindwurm von Fackelträgern umschloss die Feuerstelle und bildete einen Kreis. Eine brillante Rede wurde gehalten, sie stellte unsere Idee in den Kontext der Sonnenwende und hinterließ bei allen Zuversicht und Tatendrang. Unter dem Absingen des Sonnenwendliedes "Flamme empor!" wurde der große Holzstoß in Brand gesetzt.

Nach diesem offiziellen Teil des Festes wurde der Abend am FeuerBild WSW09 oder im Festzelt bei Bier oder heißem Met verbracht und ein Liedermacher konnte die Menschen begeistern. Bis in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert, gesungen und gelacht. Als wir uns mitten in der Nacht mit dem Wagen auf den Heimweg machten, zeigte das Thermometer -18,5 °C an. Keinem hatte diese klirrende Kälte etwas ausgemacht.

Anders bei den Linksfaschisten. Diese planten eine "Großdemonstration" gegen unsere Sonnenwendfeier in Eschede, zu der sie schon monatelang mobilisierten. Bild WSW09Auch in Hildesheim waren zahlreiche Plakate verklebt worden, die zu dieser "Demonstration" aufriefen. Die Veranstalter erwarteten 500 Linksextremisten doch diese erwiesen sich nicht als wetterfest. Nicht einmal die Hälfte der erwarteten Teilnehmer konnten die Linksfaschisten verbuchen und so wurde es wieder einmal ein totaler Reinfall für sie. Diejenigen, die dagewesen waren, jammern auf ihren faschistischen Netzseiten über ihren zweistündigen Aufenthalt in Eschede und zählen Frostbeulen. In ihrer Erfolglosigkeit können sie einem schon fast Leid tun.

Bilderquelle: Kameradschaft 73 Celle & BfZ-Hildesheim

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